Projekt

MATE

Maritime Traffic Emissions: A monitoring network

Maritime Traffic Emissions: A monitoring network

  • Laufzeit:

Der Schiffsverkehr nimmt weltweit zu, wobei 90% des Welthandels über den Ozean abgewickelt werden. Die Emissionen des Schiffsverkehrs stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Meeresumwelt und die Küstenbevölkerung dar, insbesondere in Häfen und entlang dicht besiedelter Schifffahrtswege. Daher strebt MATE (Maritime Traffic Emissions: A monitoring network) die Entwicklung eines vollständigen Messnetzes an, um eine kontinuierliche Überwachung der Schiffsemissionen in der Atmosphäre und im Wasser zu ermöglichen, einschließlich Ruß- und Ölrückständen, Schwefeloxiden und Plastikmüll. Das Projekt MATE-Hyper wird sich auf die Entwicklung eines neuartigen Sensorsystems für Ruß (schwarzer Kohlenstoff) und Plastikmüll auf der Meeresoberfläche konzentrieren. Wir entwickeln ein integriertes, auf künstlicher Intelligenz basierendes System vor, welches sichtbare und infrarote Videokamerainformationen mit geführten hyperspektralen Spotdaten kombiniert und für Bojen und statische Plattformen konzipiert ist. Die automatisierte Extraktion von Informationen aus diesen komplexen Daten durch maschinelle Lernverfahren wird Vorhersagemodelle für Verschmutzungseigenschaften unterstützen. Die intelligente Kombination dieser Daten mit anderen Umweltbeobachtungen wird schließlich zur Integration von Sensorinformationen und zu einer zuverlässigen ganzheitlichen Situationserfassung des marinen Ökosystems führen.

Partner

  1. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Oldenburg Carl von Ossietzky UOL
  2. -4H-JENA engineering GmbH, Jena -4H-JENA

Fördergeber

BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

03SX518B

BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence