Nikolay Kolev, CEO Deutschland und Mitglied des globalen Vorstands von Doctolib
„Als europäisches Healthtech-Unternehmen bauen wir ein führendes Forschungslabor für KI und Gesundheit in Europa auf – und setzen dabei auf höchste Ansprüche. Die Zusammenarbeit mit dem DFKI ist dafür ein zentraler Baustein: Wir investieren gezielt in unabhängige Spitzenforschung, damit der bestmögliche Schutz persönlicher Gesundheitsdaten zum Mindeststandard für KI-Anwendungen im Gesundheitswesen wird. Datenschutz und Datensicherheit sind zentrale Bestandteile unserer KI-Strategie – und dieser Schritt ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg."
Prof. Dr. Sebastian Möller, Leiter des DFKI Labor Berlin
„Der DFKI-Forschungsbereich Speech- and Language Technology beschäftigt sich seit vielen Jahren mit KI-Anwendungen im Gesundheitsbereich. Ich freue mich, dass Doctolib für die sensiblen Themen Schutz und Sicherheit von Patientendaten auf die Expertise des DFKI Berlin zurückgreift.”
Die Zusammenarbeit
Im Rahmen des Projekts entwickelt das DFKI einen mehrsprachigen Datensatz (Deutsch, Französisch, Englisch) zur Bewertung von De-Identifikationsmodellen und zur Einschätzung von Re-Identifizierungsrisiken in klinischen Texten, wobei der Fokus auf direkten und indirekten Identifikatoren liegt. Der Datensatz dient Doctolib als Benchmark und unterstützt die Weiterentwicklung sowie das Testen von Pseudonymisierungsstechniken und eines Risikomanagementrahmens – im Einklang mit Datenschutzvorgaben wie der DSGVO.
Gemeinsame Spitzenforschung
Doctolib ist offen für wissenschaftliche Kooperationen mit führenden Forschungseinrichtungen in Deutschland, Frankreich und weltweit. Eine Referenz ist die mehrjährige Partnerschaft mit dem Institut National de Recherche en Sciences et Technologies du Numérique (Inria) – mit dem gemeinsamen Ziel, ein offenes, europäisches Ökosystem für klinische KI‑Durchbrüche aufzubauen.

